Ehrenamtspreis für Faschingsnarr

Heinz Bonfig erhält CSU-Ehrenamstpreis für über 40 Jahre Traditionspflege

Heidingsfeld. Seit über 15 Jahren wird der Ehrenamtspreis der CSU mittlerweile verliehen. In diesem Jahr erhielt der „Vollblutfasnachter“ Heinz Bonfig von der Fasenachtsgilde Giemaul Heidingsfeld e.V. die begehrte Auszeichnung.

Über 40 Jahre Traditionspflege waren für die Jury genug, ihn in diesem Jahr zu Ehren. Heinz Bonfig startete seine Faschingskarriere 1963/64 als Faschingsprinz „Prinz Heinrich I.“ von Siboldanien und Prinz Heinrich der Löwe. In den folgenden Jahren von 1966 – 71 übernahm er den Posten des Sitzungspräsidenten bei der Knorrhalla in Oberdürrbach, so Laudator Kurt Schubert (Stadtrat Würzburg).

Im Jahr 1971 wechselte er zur Fasenachtsgilde Giemaul Heidingsfeld e.V., wo er ab dem Jahr 1972 den Posten des Sitzungspräsidenten übernahm. 37 Jahre führte er gekonnt und in bekannter Reimform durch die kurzweiligen Prunksitzungen der Gilde Giemaul. Bis zu 10 Prunksitzungen in der Session wurden durch ihn geführt und nicht ein Krankheitstag wurde verzeichnet, so Schubert weiter.

Heinz Bonfig und Stadtrat & Gildenrat Kurt Schubert bei der Preisübergabe. Foto: Sven Kelber

Viele Ehrungen und Auszeichnungen,wie den Till von Franken in Silber und Gold, den Ehrenring der Gilde Giemaul, sowie Ehrensitzungspräsident der Gilde, den äußerst seltenen Verdienstorden des Bund Deutscher Karneval mit Brillanten, zeichnen Bonfig aus. Im Jahr 2013 erhielt er für sein kulturelles Engagement den „Tanzenden Schäfer“ der Stadt Würzburg.

Bonfig bedankte sich bei der Jury und allen Wegbegleitern für diese Auszeichnung, wie sollte es anders für einen „Vollblutfasnachter“ sein – in Reimform.

Ich bin stolz, so aktive Mitglieder in unseren Reihen zu wissen, so 1. Gesellschaftspräsident der Fasenachtsgilde Giemaul Christian Reusch. Heinz Bonfig ist und wird immer ein Vorbild für das Engagement in der fränkischen Fasnacht sein, so Reusch weiter.

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