Gilde Giemaul bekennt sich zu Zivilcourage

Die Fasenachtsgilde Giemaul Heidingsfeld e.V. beschäftigt sich noch immer intensiv mit den Ereignissen des vergangenen Jahres, die zu Schlagzeilen in der Öffentlichkeit und zu Verwerfungen im Verein geführt haben.

Wir haben uns, unterstützt vom Würzburger Ombudsrat, erneut gründlich mit den Fakten auseinandergesetzt und bedauern die Entwicklung, die dazu geführt hat, dass die damalige 2. Gesellschaftspräsidentin den Verein verlassen hat“, betont der 1. Gesellschaftspräsident Christian Reusch in einem Brief, der jetzt an alle Mitglieder des Vereins geschickt worden ist. „Wir erkennen an, dass die Gruppe um die damalige 2. Gesellschaftspräsidentin sich mit Zivilcourage um Aufklärung der diskriminierenden Vorgänge in einer Whatsapp-Gruppe bemüht hat“, so der Präsident weiter, der bedauert, dass in dieser Situation die interne Kommunikation nicht optimal geklappt hat.

Dabei stehe der Verein, und damit seine Mitglieder, nach wie vor eindeutig zu Werten wie Toleranz, Weltoffenheit, Hilfsbereitschaft und Solidarität.

Die Verantwortlichen des geschäftsführenden Präsidiums haben zahlreiche Ideen und Aktionen entwickelt und umgesetzt, um die Gilde Giemaul intern und auch in der Öffentlichkeit ausdrücklich von rechtem Gedankengut und Diskriminierung jeder Art zu distanzieren. „Diese Arbeit ist noch nicht zu Ende“, stellt die Antidiskriminierungsbeauftrage der Gilde, Ina Göpfert, deutlich fest. Sie will in der Gilde weiterhin aufklärend tätig sein, um die Fähigkeit zum Erkennen von diskriminierendem oder extremistischem Verhalten zu stärken.

Ihr Wunsch ist es, Erwachsene und auch Jugendliche für den richtigen Umgang mit sozialen Medien und die dort lauernden Gefahren zu sensibilisieren.

In Planung und Vorbereitung sind aktuell ein internes Seminar und ein öffentlicher Vortrag rund um das Thema „Zivilcourage“.

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