1. Heimsitzung

Ein närrisches Feuerwerk im Radlersaal: Gilde Giemaul startet furios in die Session 2026

Wenn der Radlersaal in den Vereinsfarben erstrahlt und das „Hätzfeld Helau“ lautstark durch die Straßen schallt, dann ist die Fasenachtsgilde Giemaul in ihrem Element. Am vergangenen Samstag feierte die Gilde ihre 1. Heimsitzung der Session 2026 – und was die Besucher erlebten, war weit mehr als eine gewöhnliche Prunksitzung.

Es war eine Demonstration fränkischer Lebensfreude, die Tradition und frischen Wind perfekt miteinander verband.

Strahlen für Hätzfeld: Der 1. Gesellschaftspräsident Christian Reusch (Mitte) gemeinsam mit dem aktuellen Giemaulpaar Maximilian I. und Sigrid I. beim großen Finale der glanzvollen 1. Heimsitzung im Radlersaal

Spitzenleistungen und tänzerische Brillanz

Bereits beim festlichen Einmarsch wurde deutlich, mit welcher Energie die Gilde in dieses Jahr startet. Andreas weiß, 1. Sitzungspräsident, führte durch ein Programm, das keine Wünsche offenließ und die Atmosphäre als „emotional, mitreißend und einfach ‚Hätzfeld‘“ beschrieb. Neben prominenten Gästen wie dem singenden Präsidenten des Nürnberger Trichter, Norbert Knorr, den Turedancern aus Zellingen und Thomas Väth als „Der Schmied aus Bischbrunn“, waren es vor allem die eigenen Talente, die den Abend zu etwas Besonderem machten.

Ein optisches und sportliches Highlight jagte das nächste: Den charmanten Anfang machten die „Bambinos“, gefolgt von der Wichtelgarde, der Juniorengarde und der Giemaulgarde, die mit Präzision im Marschtanz und Kreativität im Schautanz überzeugten. Für Gänsehautmomente sorgten die Solisten Romy, Anni, Annika und Felix, die tänzerische Akrobatik auf höchstem Niveau zeigten und vom Publikum mit Standing Ovations belohnt wurden.

Wortwitz und emotionale Jubiläen

In der Bütt bot sich ein wunderbares Bild der Generationen. Während Luis Weiss bei seiner Premiere über die „Närrische Familie“ philosophierte und Mica Wildauer als neues Vereinsmitglied das Thema Fußball humorvoll sezierte, sorgten bewährte Kräfte für Lachsalven. Ayesha Marshall brillierte als „Freche Göre“, Vinzenz Groß überzeugte als „Musterschüler“ und Thomas Müller setzte als Jäger an der Gitarre musikalische Akzente. Ein ganz besonderer Moment gehörte German Keller: Er blickte unter großem Applaus auf sein beeindruckendes 50-jähriges Bühnenjubiläum zurück. Auch die Moderation des Nachwuchses verspricht Kontinuität, denn Luke Stolzenberger gab ein souveränes Debüt als neuer Kindersitzungspräsident.

Starkes Team und Ticket-Endspurt

Dass ein solches Mammutprogramm reibungslos funktioniert, ist laut Christian Reusch der Verdienst einer großen Gemeinschaft, vom Elferrat bis hin zur Technik und den vielen Helfern im Hintergrund.

Trotz des Erfolgs bleibt keine Zeit zum Ausruhen. Während alle Heimsitzungen bereits restlos ausverkauft sind, gibt es für Kurzentschlossene derzeit nur noch Karten für die Würzburger Herrensitzung am 30. Januar, die Weibernacht sowie den Hätzfelder Kinderfasching am 1. Februar. Tickets sind im Online-Shop erhältlich.

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