Voller Erfolg im Mühlengemäuer:
72. Giemaulfest begeistert Heidingsfeld
Drei Tage lang stand das Ambiente der Schulzenmühle im Zeichen von Tradition und Gemeinschaft. Vom 13. bis 15. Juni 2026 feierte die Fasenachtsgilde Giemaul Heidingsfeld e.V. die 72. Auflage ihres beliebten Giemaulfests. Das Fazit fällt begeistert aus: Bei bestem Festwetter zog es zahlreiche Gäste in den geschmückten Innenhof, um echte Hätzfelder Lebensfreude zu erleben.
Der feierliche Startschuss fiel am Samstagabend. Um Punkt 18:00 Uhr schritten das amtierende Giemaulpaar Maximilian I. und Sigrid I. gemeinsam mit der Heidingsfelder Weinprinzessin Maja Finger zur Bühne, wo die 2. Bürgermeisterin der Stadt Würzburg, Frau Dr. Sandra Vorlová, den traditionellen Bieranstich übernahm. Mit nur einem einzigen, gezielten Schlag stach sie das erste Fass des Würzburger Hofbräus meisterhaft an.

Direkt im Anschluss stießen die Ehrengäste, darunter auch Würzburgs 3. Bürgermeister Joachim Spatz, und die Vereinsführung rund um den 1. Gesellschaftspräsidenten Christian Reusch sichtlich gut gelaunt auf ein friedliches und erfolgreiches Fest an. Die „Waldbrunner Musikanten“ verwandelten das Gelände danach in eine stimmungsvolle Open-Air-Tanzfläche.
Der Festsonntag startete musikalisch mit dem Country-Frühschoppen der Band „NASHVILLE“. Ab 14:00 Uhr genossen die Generationen den gemütlichen Familien-Nachmittag bei Kaffee und hausgemachten Kuchen, während das bunte Kinderprogramm für strahlende Augen sorgte.
Neben Klassikern wie Steaks und Bratwürsten überzeugte das kulinarische Angebot durch die Kombination aus Tradition und Moderne. Die frisch zubereitete Pinsa sowie die vielseitigen Stangenbrote (auch vegan) wurden hervorragend angenommen. Den krönenden Abschluss bildete am Montag der „Hätzfelder Abend“ mit dem traditionellen Kesselfleisch-Essen und dem unverkennbaren Sound der Kultband „The Cavallinis“.
„Ein solches Mammutprojekt ist nur durch den unermüdlichen Einsatz unserer über 100 ehrenamtlichen Vereinsmitglieder möglich“, betonte Gesellschaftspräsident Christian Reusch stolz.
